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Was können Gerichtsvollzieher tun?

Gerichtsvollzieher erbringen einen breiten Fächer an Dienstleistungen. Sie können insbesondere:

Eine Urkunde verfassen
Beispielsweise: Eine Ladung vor das Gericht erstellen.

Eine Urkunde zustellen.

Beispielsweise: Eine Entscheidung des Gerichts an den Betroffenen übermitteln oder jemand aufrufen, um vor dem Richter zu erscheinen.

Eine Urkunde erstellen
Beispielsweise: Einen Protest eines Wechsels oder Schecks erstellen.

Eine Feststellung treffen
Beispielsweise: Eine Inventur von Handelswaren beim Verkauf oder Kauf eines Handelsgeschäfts erstellen, Wasserschaden feststellen.

Ein Urteil vollstrecken
Beispielsweise: Eine gezwungene Schuldeneintreibung infolge eines Urteils.

Eine Schuld auf gütliche Art und Weise eintreiben
Das heißt: ohne Einschreiten eines Richters.

Als Vermittler bei Schulden auftreten
Beispielsweise: Einen Rückzahlungsplan zwischen einem Schuldner und seinen Gläubigern verhandeln.
Sie können auch vom Pfändungsrichter ernannt werden, um das gerichtliche Mandat des "Schuldvermittlers" im Verfahren der "kollektiven Schuldenregelung" wahrzunehmen.

Sicherungspfändungen von Besitztümern ausführen
Das heißt: In Erwartung eines Urteils die Besitztümer einer Person unter dessen Verantwortung blockieren.

Ausführen von Vollstreckungspfändungen
Beispielsweise: Einen Teil des Lohns eines Entleihers pfänden, der die Bestimmungen seines Vertrages nicht erfüllt.

Beschlagnahmte Gelder verteilen
Beispielsweise: Den Ertrag einer gerichtlichen Versteigerung zwischen allen bekannten Gläubigern verteilen.

Als gerichtlicher Verwahrer und vorläufiger Verwalter auftreten
Beispielsweise: Waren auf eigene Verantwortung in Erwartung einer Entscheidung über die Streitsache selbst in Sicherheit bringen.